Updates zu Asthma & COPD: Kongress-Highlights für die Praxis
Bericht:
Mag. Andrea Fallent
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Auf dem DGP-Kongress im März 2026 wurden wieder aktuelle Daten und neueste Studien in mehr als 100 Sitzungen vorgestellt und diskutiert. Beim Asthma gibt es u.a. Aktuelles zur FeNO-Messung und ein ultralang wirksames Biologikum als neue therapeutische Option. Bei der COPD standen die kürzlich publizierte S2k-Leitlinie und der Stellenwert von Biomarkern und Antikörpertherapien im Fokus.
FeNO-Messung sichert die Asthmadiagnose
Nationale und internationale fachärztliche Leitlinien sehen mittlerweile zu Recht die FeNO-Messung als unverzichtbares Element der Diagnostik und des effizienten Managements von Asthma an. Vor diesem Hintergrund entstand das aktuelle Positionspapier „Medizinische und gesundheitsökonomische Bedeutung der Messung von Stickstoffmonoxid in der Ausatemluft (FeNO) bei Erwachsenen mit Asthma“ mehrerer deutscher Fachgesellschaften, das beim Kongress vorgestellt wurde.1Das Positionspapier fasst die aktuelle Evidenz in vier Indikationsfeldern für die FeNO-Messung zusammen:
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Sicherung der Asthmadiagnose: hohe Spezifität für die Diagnose Asthma bei einem Grenzwert von ≥50ppb bei Erwachsenen
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Steuerung der inhalativen Therapie: objektive Basis für eine bedarfsgerechte Dosisanpassung inhalativer Kortikosteroide (ICS)
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Prüfung der Therapieadhärenz: FeNO-Suppressions-Test unterscheidet zuverlässig zwischen fehlender Therapietreue und mangelndem Therapieansprechen.
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Evaluation einer Biologika-Therapie: zentraler Biomarker für Indikation und Auswahl der Biologika
Inhalativa als Basistherapie
Das therapeutische Fundament bei Asthma ist und bleibt die inhalative Therapie. Ihre Ziele bestehen darin, Asthmasymptome zu minimieren, die Lungenfunktion zu maximieren und Asthmaexazerbationen zu verhindern – unabhängig vom Schweregrad der Erkrankung. Allerdings bleiben 35% bis 45% der Asthmapa-tient:innen trotz der Behandlung mit inhalativen Kortikosteroiden (ICS) und einem lang wirksamen Beta-2-Sympathomimetikum (LABA) unkontrolliert.2 Wichtig ist, Adhärenz, Inhalationstechnik und Komorbiditäten zu überprüfen, bevor eine Therapieeskalation eingeleitet wird.3
Triple-Therapie
Bei Patient:innen mit ungenügender Asthmakontrolle trotz „High dose“-Behandlung mit einem ICS (≥800μg Budesonid pro Tag oder Äquivalent) und einem LABA sowie ≥1 Exazerbation im letzten Jahr ist eine Triple-Therapie mit dem lang wirksamen Muskarinantagonisten (LAMA) Tiotropium indiziert, optimalerweise als ICS/LABA/LAMA-Fixkombination, konkret Mometasonfuroat/Indacaterol/Glycopyrronium (1x1-Inhalation) oder Beclometason/Formoterol/Glycopyrronium (BDP/FF/G; Hochdosis; 2x2-Inhalationen).4 Die LAMA-Zusatztherapie ist keine zwingende Voraussetzung für den Einsatz von Biologika bei schwerem Asthma, ein Therapieversuch sollte jedoch unternommen werden.3
Europäische Real-World-Studie
Was die Triple-Therapie bewirken kann, zeigen die Ergebnisse von TriMaximize, einer Real-World-Studie, die in 8 europäischen Ländern (u.a. in Österreich) durchgeführt wurde.5,6 Insgesamt wurden 1445 Patient:innen mit moderatem bis schwerem und nicht ausreichend kontrolliertem Asthma in die Studie aufgenommen und der Krankheitsverlauf über 3 Jahre unter Behandlung mit einer „Single-Inhaler“-Triple-Therapie (BDP/FF/G; Trimbow®) beobachtet. Vor Beginn der Behandlung mit der Dreifachtherapie war die Mehrheit der Patient:innen mit ICS/LABA und oder ICS/LABA/LAMA (freie Kombination) behandelt worden. Zu Studienbeginn hatten zudem 33,2% der Patient:innen im vergangenen Jahr unter ihrer vorherigen Therapie systemische Kortikosteroide (SCS) benötigt.
Im Zeitverlauf der Studie wurden signifikante und anhaltende Verbesserungen der Lungenfunktion sowie eine Reduktion der Anwendung von SCS und Bedarfsmedikation beobachtet. Bemerkenswert sind vor allem die Senkung der Zahl der Exazerbationen und das Ausmaß der erreichten klinischen Remissionen mit unterschiedlichen Komponenten (=keine Exazerbationen und SCS-Gebrauch [2 Komponenten-Remission] + ACT-Score ≥20 [3 Komponenten] bzw. + verbesserte FEV1 [4 Komponenten]) mit dieser Dreifachkombination.
Eine Erklärung, warum LAMA diese Verbesserungen ermöglicht, lieferte Prof. Dr. Roland Buhl, Universitätsmedizin Mainz, beim Kongress in Zusammenhang mit dem mechanoentzündlichen Teufelskreis.7 Die Bronchokonstriktion bei Exazerbationen führt zu einer pathologischen Überfüllung von Zellen im Atemwegsepithel, welche die Epithelzellen „ausquetscht“ (extrudiert) und damit die Epithelschicht so schädigt, dass sie Entzündungen auslösen kann. Eine entsprechende Studie zeigte auch, dass antiobstruktive Medikamente wie LAMA diese mechanischen Schäden am Epithel verhindern und den Entzündungszyklus durchbrechen.8
Biologika bei schwerem Asthma
Bei der Auswahl von Biologika sollten nicht nur die Biomarker Bluteosinophile und FeNO-Wert berücksichtigt werden, sondern auch die klinischen Phänotypen und die Komorbiditäten, wie Prof. Dr. Marek Lommatzsch, Universitätsmedizin Rostock, in seinem Vortrag betonte.9,10 Patient:innen mit intrinsischen (eosinophilen) Asthmaformen profitieren von Anti-IL-5-Biologika (Mepolizumab, Benralizumab, Reslizumab, Depemokimab), dagegen jene mit allergischem („early-onset“) Asthma von Anti-IgE (Omalizumab). Dupilumab (Anti-IL-4) und Tezepelumab (Anti-TSLP) sind bei beiden Formen wirksam. Eine Übersicht über die zugelassenen Biologika und deren Indikationsgebiete ist in Tabelle 1 zu sehen. In diesem Zusammenhang wurde auch das aktuelle Positionspapier zur Dokumentation von Biologika-Therapien bei schwerem Asthma (Stand März 2026) vorgestellt.11 „Bei vielenPatient:innen ist mit Biologika nicht nur eine optimale Kontrolle des Asthmas, sondern eine Remission möglich“, erklärte Lommatzsch. Im Fall von Dupilumab zeigen die aktuellen Daten der Real-World-Studie ProVENT eine 4-Komponenten-Remissionsrate von 58% nach 2 Jahren.12
Tab. 1: Spektrum der aktuell bei schwerem Asthma zugelassenen Biologika (Stand März 2026; modifiziert nach Lommatzsch M et al. 2026)9
Typ-2-Komorbiditäten mitbehandeln
Patient:innen mit Asthma leiden häufig unter spezifischen Begleiterkrankungen, die auf einer Typ-2-Inflammation beruhen. Die Typ-2-Entzündung bei Asthma ist eine spezifische Immunreaktion, bei der durch Zytokine wie IL-4, IL-5 und IL-13 eosinophile Entzündungen in den Atemwegen entstehen, die zu Symptomen wie Atemnot und Husten führen. Diese Entzündungsform bildet die Grundlage für gezielte Therapien mit Biologika.
Wie Dr. Carlo Mümmler, LMU-Klinikum München, in seinem Vortrag hervorhob, weisen bis zu 60% aller Personen mit Asthma eine allergische Rhinitis, bis zu 40% eine chronische Rhinosinusitis mit Nasenpolypen (CRSwNP) und bis zu 20% eine atopische Dermatitis als Komorbidität auf.13 Zudem treten auch seltene Erkrankungen wie die eosinophile Granulomatose mit Polyangiitis (EGPA) oder das hypereosinophile Syndrom (HES) bei Patien-t:innen mit Asthma gehäuft auf, was zu schlechterer Symptomkontrolle und eingeschränkter Lebensqualität führt. Mehrere Biologika zielen auf an der Typ-2-Inflammation beteiligte Entzündungsmediatoren ab (IgE, IL-4, IL-5 oder Thymus-Stroma-Lymphopoetin, TSLP), kürzlich wurde Depemokimab (Anti-IL-5) in der EU zugelassen (Tab.1).
Zulassung für Depemokimab
Depemokimab ist der erste ultralang wirksame Anti-IL-5-Antikörper, der nur alle 6 Monate appliziert werden muss. Indikationen sind die Erhaltungstherapie bei Erwachsenen und Jugendlichen ab 12 Jahren bei eosinophilem Asthma sowie die Zusatztherapie in Kombination mit intranasalen Kortikosteroiden zur Behandlung Erwachsener mit chronischer Rhinosinusitis mit Nasenpolypen (CRSwNP), bei denen eine Therapie mit systemischen Kortikosteroiden und/oder eine Operation keine ausreichende Besserung brachte.
Die Zulassung basiert auf mehreren Phase-III-Studien, in denen Depemokimab zweimal jährlich appliziert wurde. In den Studien SWIFT-1 und SWIFT-2 wurde Depemokimab bei Patient:innen mit schwerem Asthma und eosinophilem Phänotyp untersucht. Die Ergebnisse zeigten eine klinisch signifikante Reduktion der Exazerbationen um 54%. Den besten Effekt erzielte Depemokimab in der Post-hoc-Subgruppen-Analyse bei Patient:innen mit Asthma und CRSwNP. Die Exazerbationsrate sank um 70% im Vergleich zu der Reduktion um 54% in der Gesamtpopulation.14
Die Non-Inferiority-Studie NIMBLE (Phase IIIa) untersuchte, ob ein Switch von den etablierten Biologika Mepolizumab (Mepo; Applikation alle 4 Wochen) oder Benralizumab (Benra; alle 8 Wochen) auf Depemokimab (alle 26 Wochen) bei Patient:innen mit schwerem eosinophilem Asthma nicht unterlegen ist. Die Studie bestätigte, dass Depemokimab eine vergleichbare Wirksamkeit bei der Reduktion von Exazerbationen zeigte wie die bestehenden 4- bis 8-wöchentlichen Therapien, der Endpunkt der statistischen Nicht-Unterlegenheit (annualisierte Exazerbationsrate: Depemokimab 0,57/Jahr, Mepo/Benra: 0,49/Jahr) wurde allerdings nicht erreicht. Bei Patient:innen, die gut auf Mepolizumab oder Benralizumab ansprechen, stellt ein Wechsel auf die halbjährliche Gabe mit Depemokimab eine valide und bequeme Therapieoption dar.15
Kardioprotektion durch Biologika?
Eine belgische Kohortenstudie untersuchte das potenzielle kardiovaskuläre Risiko unter Anti-IgE- (Omalizumab) und Anti-IL-5/IL-5R-Therapien (Mepolizumab und Benralizumab) bei Patient:innen mit schwerem Asthma im Vergleich zu Nicht-Biologika-Behandlungen.16 Insgesamt wurden 171865 Patient:innen (mittleres Alter 64 Jahre; 55% Frauen) analysiert, davon erhielten 1826 (1,1%) Anti-IgE- und 2398 (1,4%) Anti-IL-5/IL-5R-Biologika. Die Anti-IgE-Therapie war mit signifikant geringeren Risiken bezüglich Mortalität, kongestiver Herzinsuffizienz, peripherer arterieller Verschlusskrankheit und Schlaganfall assoziiert. Die Anwendung von Anti-IL-5/IL-5R-Biologika war zudem mit einem signifikant geringeren Risiko für Herzinsuffizienz, Arrhythmie und periphere arterielle Verschlusskrankheit im Vergleich zu Nicht-Biologika-Therapien verbunden. Als mögliche Erklärung wurden neben Exazerbationsvermeidung auch die direkten antiinflammatorischen Effekte der Biologika diskutiert. Keine signifikanten Unterschiede wurden zum Risiko eines Myokardinfarkts und einer Lungenembolie festgestellt.
Hilft die „Abnehmspritze“ auch bei Atemwegserkrankungen?
Eine Phase-II-Studie evaluiert Brenipatid, einen dualen GIP- und GLP-1-Rezeptorantagonisten, in der Behandlung von Erwachsenen mit unkontrolliertem moderatem bis schwerem Asthma, auch in einigen deutschen Zentren werden dazu Proban-d:innen rekrutiert.17 Ebenso ist eine Studie zu Brenipatid mit COPD-Patient:innen geplant. Hier darf man auf die Ergebnisse dazu gespannt sein, ob sich der antientzündliche Effekt des Wirkstoffs auch bei Atemwegserkrankungen positiv auswirkt. Bei COPD hat eine In-vitro-Zellstudie nämlich gezeigt, dass die Rezeptoragonisten Semaglutid, Tirzepatid und SAR441255 mit IL-6, IL-8 und Proliferation drei wichtige Treiber der COPD-Pathogenese in glatten Atemwegsmuskelzellen erhöhen und dass die Behandlung von Diabetes mellitus Typ 2 und Adipositas mit diesen Wirkstoffen eine komorbide COPD sogar verschlechtern könnte.18
COPD: die neue S2k-Leitlinie
Ziel der COPD-Therapie ist eine Krankheitsstabilität – ohne Exazerbationen und ohne Verlust an Lungenfunktion. Ein Schwerpunkt beim Kongress war die aktualisierte S2k-Leitlinie „Fachärztliche Diagnostik und Therapie der COPD“, die unter Federführung der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin (DGP) entstand und an der auch die Österreichische Gesellschaft für Pneumologie beteiligt war.19
Ein besonderer Fokus neben der detaillierten Lungenfunktionsdiagnostik wurde auf die Biomarker bei COPD gelegt, insbesondere auf die Bluteosinophilen. Diese sollten zumindest bei der Initialdiagnostik immer mitbestimmt werden und finden nun auch im Behandlungspfad Berücksichtigung (Abb.1). Die Eosinophilenzahl gilt darin als relevanter Biomarker zur Abschätzung des individuellen Nutzens einer COPD-Therapie mit inhalativen Kortikosteroiden.20 Es besteht eine Beziehung zwischen Bluteosinophilenzahl und der ICS-Wirkung auf die Exazerbationsrate, indem sich bei höheren Eosinophilenwerten ein stärkerer präventiver Effekt von ICS zeigte, während bei niedrigen Werten (<100Zellen/μl) kaum ein therapeutischer Nutzen nachweisbar war. Dieser Schwellenwert kann daher zur Identifikation von Patient:innen mit geringer Eignung für ICS herangezogen werden. Umgekehrt identifizierte eine Eosinophilenzahl ≥300Zellen/μl Patient:innen mit hoher Wahrscheinlichkeit für ein gutes Ansprechen auf ICS. Niedrige Eosinophilenwerte sind zudem mit einem ungünstigeren Mikrobiomprofil assoziiert, insbesondere mit einer höheren Prävalenz von Proteobakterien (z.B. Haemophilus spp.), sowie einem erhöhten Risiko für bakterielle Infekte und Pneumonien unter ICS.
Ähnlich wie beim Asthma sollte eine pneumologische Evaluation erfolgen, wenn trotz maximaler inhalativer Therapie Symptomverschlechterungen bzw. Exazerbationen auftreten. Ebenso sollten häufige Komorbiditäten und hier insbesondere die kardiovaskulärenabgeklärt werden. Eine Neuerung betrifft die einmalige Screening-Untersuchung auf Alpha-1-Antitrypsin-Mangel (AATM), da dieser eine der häufigsten nicht diagnostizierten Ursachen darstellt.
Typ-2-Inflammation: Biologika-Therapie bei COPD
Neben Dupilumab wurde kürzlich auch Mepolizumab für die Zusatztherapie bei Erwachsenen mit COPD zugelassen, die trotz inhalativer Dreifachtherapie weiterhin unzureichend kontrolliert sind und einen eosinophilen Phänotyp mit erhöhten Bluteosinophilen (≥300Zellen/μl) aufweisen. Der Anti-IL-5-Antikörper hemmt die Reifung und Aktivierung eosinophiler Granulozyten und ergänzt die Dreifachtherapie mit ICS, LABA und LAMA.
In der Phase-III-Studie MATINEE, in die Patient:innen mit allen COPD-Subtypen, der Einstufung GOLD 2–4 und einem eosinophilen Phänotyp aufgenommen wurden, reduzierte Mepolizumab im Vergleich zu Placebo die annualisierte Rate moderater oder schwerer Exazerbationen signifikant.21 Die Sicherheit entsprach weitgehend jener in der Placebogruppe. Bemerkenswert ist, dass 28% der Proband:innen in der Studie aktuelle Raucher:innen waren.22 Der Einsatz von Mepolizumab erscheint gemäß den Studiendaten bei COPD vom Emphysemtyp sinnvoll, während Dupilumab vorrangig bei chronischer Bronchitis und hohem FeNO-Wert indiziert ist.
Quellen:
66. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin (DGP) vom 18. bis 21. März 2026 in München; „Was war für die Klinik relevant?“, Vortrag von Prof. Dr. Marek Lommatzsch, Rostock; „Was war für die Praxis relevant?“, Vortrag von Dr. Christiane Mölgen, Hannover, im Rahmen von „Best of DGP 2026 – Das war wichtig!“, online am 15.April 2026
Literatur:
1 Lommatzsch M et al.: Medizinische und gesundheitsökonomische Bedeutung der Messung von Stickstoffmonoxid in der Ausatemluft (FeNO) bei Erwachsenen mit Asthma: Gemeinsames Positionspapier von DGP, BdP, DGAKI und AEDA. Pneumologie 2026; doi: 10.1055/a-2834-1743 2 Busse WW, Kraft M: Current unmet needs and potential solutions to uncontrolled asthma. Eur Respir Rev 2022; 31(163) 3 The Global Initiative for Asthma (GINA): Global strategy for asthma management and prevention 2025; https://ginasthma.org/2025-gina-strategy-report/ ; zuletzt aufgerufen am 4.5.2026 4 Lommatzsch M et al.: S2k-Leitlinie zur fachärztlichen Diagnostik und Therapie von Asthma 2023. https://register.awmf.org/assets/guidelines/020-009l_S2k_Fachaerztliche-Diagnostik-Therapie-von-Asthma_2023-07.pdf ; zuletzt aufgerufen am 24.4.2026 5 Gessner C et al.: Real-world effectiveness and safety of single inhaler triple therapy with beclometasone/ formoterol/ glycopyrronium in moderate to severe asthma: TriMaximize Study. J Asthma Allergy 2026; 19: 582286 6 Lommatzsch M et al.: Clinical remission with beclometasone/formoterol/glycopyrronium in asthma: first key results from TriMaximize Study. Pneumologie 2026; 80(S 01): 169 7 Buhl R: LAMA bei Asthma: mehr als nur rein Add-on? DGP-Kongress 2026 8 Bagley DC et al.: Bronchoconstriction damages airway epithelia by crowding-induced excess cell extrusion. Science 2024; 384: 66-73 9 Lommatzsch M: State of the Art Asthma; Therapie II: mit Biologika. DGP-Kongress 2026 10 Lommatzsch M et al.: Clinical phenotyping improves choices of biologics in asthma. Lancet 2025; 407: 1330-1 11 Lommatzsch M et al.: Positionspapier zur Dokumentation von Biologika-Therapien bei schwerem Asthma. Empfehlungen des AeDA, der DGP, des BdP, des GAN, der DGAKI, der GPP und der GPA. Allergo J 2026/3. https://www.springermedizin.de/content/pdfId/52338868/10.1007/s15007-026-6669-6; zuletzt aufgerufen am 8.5.2026 12 Lommatzsch M et al.: Real-world, long-term effectiveness of dupilumab treatment in patients with severe asthma: 2 years of the ProVENT study. Respir Med 2026; 254: 108750 13 Mümmler C: Neues zu Biologika bei „Typ2- Komorbiditäten“ (CRSwNP, Urticaria, AD, EoE). DGP-Kongress 2026 14 Skowasch D et al.: Twice-yearly depemokimab demonstrates efficacy in patients with asthma and comorbid chronic rhinosinusitis with nasal polyps (CRSwNP): phase III SWIFT-1/2 studies. Pneumologie 2026; 80: S180 15 Chupp G et al.: Switching to twice-yearly depemokimab from mepolizumab/benralizumab in severe asthma: a multicenter, randomized, double-blind, phase 3A clinical trial (NIMBLE). doi: 10.1093/ajrccm/aamag031 16 Van Vaerenbergh F et al.: Cardiovascular safety of biologic therapies in patients with severe asthma: a nationwide cohort study in Belgium. Lancet Reg Health Eur 2025; 57: 101420 17 A study to evaluate brenipatide compared with placebo in adult participants with uncontrolled moderate to severe asthma. https://clinicaltrials.gov/study/NCT07219953 ; zuletzt aufgerufen am 4.5.2026 18 Jacobsen J et al.: Die Diabetes- und Abnehmmedikamente Semaglutid und Tirzepatid sowie SAR441255 beeinflussen COPD-assoziierte inflammatorische Prozesse in glatten Atemwegsmuskelzellen. Pneumologie 2026; 80: 133; zuletzt aufgerufen am 4.5.2026 19 Deutsche Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin e.V.: S2k-Leitlinie Fachärztliche Diagnostik und Therapie der COPD. https://register.awmf.org/de/leitlinien/detail/020-006 ; zuletzt aufgerufen am 20.4.2026 20 Global Initiative for Chronic Obstructive Lung Disease (GOLD): Global Strategy for the Diagnosis, Management, and Prevention of Chronic Obstructive Pulmonary Disease: 2026 Report. https://goldcopd.org/2026-gold-report-and-pocket-guide/ ; zuletzt aufgerufen am 24.4.2026 21 Vogelmeier C et al.: Efficacy of mepolizumab in patients with COPD & type 2 inflammation: pooled phase III trial results. Pneumologie 2026; 80: 173; Abstract P 2026-368 22 Sciurba FC et al.: Mepolizumab to prevent exacerbations of COPD with an eosinophilic phenotype. N Engl J Med 2025; 392: 1710-20
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