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Update 2026

Risikoabschätzung bei COPD: Biomarker und Komorbiditäten

Die Risikoabschätzung bei COPD basiert auf klinischen, funktionellen, bildgebenden und biologischen Markern. Auch die Diagnose und die Therapie von Komorbiditäten sollten als Bestandteil der Risikobeurteilung verstanden werden. Eine Risikostratifizierung ist allerdings nur sinnvoll, wenn sie therapeutische Konsequenzen hat.

Die chronisch obstruktive Lungenerkrankung (COPD) ist eine chronische Multisystemerkrankung, die überwiegend durch inhalierte Noxen hervorgerufen wird und durch Genetik, sozioökonomische und Umweltfaktoren, Frühgeburtlichkeit und Komorbiditäten beeinflusst wird.1,2 Das individuelle Risiko wird nicht allein durch den Grad der Atemwegsobstruktion bestimmt. Exazerbationen, Belastbarkeit, Lungenüberblähung, Diffusionskapazität, systemische Entzündung, Ernährungszustand und insbesondere kardiovaskuläre Komorbiditäten beeinflussen Prognose und Therapieentscheidung.1,3

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